30/05 2016:
„Es ist wichtig, dass man zusammen lernt“



Die Schüler erarbeiteten Bilder zum Thema Toleranz


In der Kunst spielen Landesgrenzen und Sprachbarrieren sowieso keine Rolle


In dieser Woche sind fünf Austausschüler aus Ostròda zu Gast an der Hauptschule Neustädter Tor

Austauschschüler aus Ostròda zu Gast an der Hauptschule Neustädter Tor

von Christian Dolle

 

Sie sitzen im Werkraum und schwingen Pinsel und Scheren. Es entstehen Bilder zum großen Themenkomplex Toleranz vs. Intoleranz bzw. Miteinander vs. Gegeneinander. Für Außenstehende ist nicht erkennbar, wer von den Schülerinnen und Schülern aus Osterode und wer aus Ostròda in Polen kommt. So unterschiedlich ihre Bilder im Einzelnen sind, so ähnlich sind doch ihre Herangehensweisen an diese Aufgabe.

 

Mündliche Prüfungen der Schüler und Schülerinnen der 9. und 10. Klassen

30.05. und 31.05.2016

 

Die SuS der Jahrgänge 5-7, 8 zum Teil, bearbeiten ihren Arbeitsplan zu Hause.

Anmeldetermine für Klasse 5 im Schuljahr 2016/2017:

 

Mittwoch, 18.05.2016, 08:30 Uhr- 12:30  und 14:00- 16:00 Uhr

Donnerstag, 19.05.2016, 08:30 Uhr- 12:30  und 14:00- 16:00 Uhr

 

Bitte bringen Sie zu diesem Termin das letzte Zeugnis und ggf. Gutachten mit.

Klicken Sie hier um zum Anmeldeformular zu gelangen.

Vielen Dank, wir freuen uns auf Sie und Ihr Kind

 

Stefanie Henkel

 

Die Hauptschule Neustädter Tor lädt alle interessierten Eltern und Schüler/innen der zukünftigen 5ten Klassen zu einem Informationsabend am Montag, 08.02.2016 um 18.00 Uhr in die Mensa der Hauptschule Neustädter Tor herzlich ein.

Nach dem Einführungsvortrag wird Ihnen Gelegenheit gegeben, Fragen zur Arbeit in der Hauptschule, hier insbesondere auch zum Ganztagsangebot zu stellen.

 

Ebenso laden wir die Eltern und Schülerinnen und Schüler der zukünftigen 10. Klassen zu einem Informationsabend am Montag, 15.02.2016 um 19 Uhr in die Aula der Hauptschule Neustädter Tor herzlich ein.

Nach einer thematischen Einführung wird Ihnen die Arbeit in der 10. Klasse vorgestellt und sie können Fragen zur Arbeitsweise stellen. Bei dieser Veranstaltung werden die Anmeldeformulare ausgegeben.

16/12 2015:
Duell ohne Rivalität



Aileen las aus Harry Potter.


Denise konnte die Jury überzeugen.


Nach dem Vorlesen wurde geheim beraten und abgestimmt.


Gemeinsam warteten Aileen und Denise auf die Entscheidung der Jury.


Verlierer gibt es nicht, nur eine erste und eine zweite Siegerin.

 Denise Urbanek und Aileen Knackstädt lasen um den Schulsieg beim Vorlesewettbewerb

 von Christian Dolle

 

Den Sieg in ihren Klassen hatten sie bereits geholt, jetzt stand Aileen Knackstädt und Denise Urbanek noch das Duell um den Schulsieg beim diesjährigen Vorlesewettbewerb bevor. Aufgeregt waren beide Sechstklässlerinnen, denn immerhin sahen und vor allem hörten beide Klassen, einige Lehrer und vor allem eine kritische Jury zu als sie am Freitag in der Aula der Hauptschule Neustädter Tor aus ihren Büchern vorlasen. Doch von Konkurrenzdruck und Rivalität war nichts zu spüren.

 

Während Annette Schelper in ihren einführenden Worten über den bundesweit ausgetragenen Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, an dem jährlich etwa 600.000 Schülerinnen und Schüler teilnehmen, und über die Kraft der Fantasie und der Literatur sprach, wünschten sie sich gegenseitig Glück.

 

Dann durfte zuerst Aileen und anschließend Denise auf der zum gemütlichen Lesezimmer umgestalteten Bühne ihr Bestes geben. „Harry Potter und der Stein der Weisen“ hatte Aileen sich ausgesucht und entführte ihre Zuhörer in die magische Welt des Zauberlehrlings. Einige schwierige Wörter tauchten als Stolpersteine darin auf, doch die meisten davon gingen ihr trotz Aufregung ganz leicht über die Lippen.

 

Auch Denise verhaspelte sich selten als sie aus „Von Ballzauberern und Zauberponys“ aus der Reihe Leserabe eine Geschichte las, in der es um die Vorbereitung auf ein Fußballturnier ging. Ein wenig war das vielleicht mit ihrem eigenen Kribbeln vor dem Vorlesewettbewerb zu vergleichen, jedenfalls las sie betont und mitreißend.

 

Beide Schülerinnen bekamen viel Applaus, doch dann zog sich die Jury, bestehend aus Lina Haumann, Anna Przyklenk, Anna Rosenthal, Jan Erxleben (alle 10b) und Alessio Pintus (8a), zurück, um sich zu beraten. Dabei urteilten die älteren Schüler äußerst differenziert und ernsthaft, bewerteten in den Kategorien Lesetechnik, Interpretation und Textauswahl und kamen schließlich zu einem Ergebnis.

 

„Ihr habt das beide echt gut gemacht“, leiteten Anna und Lina die Entscheidung ein, „doch muss es ja einen ersten und einen zweiten Sieger geben.“ Bei Aileen und Denis stieg jetzt zwar die Spannung, doch sie saßen immer noch gemeinsam auf ihren Plätzen und harrten aus, wer von ihnen die Hauptschule denn im Frühjahr beim Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs vertreten durfte.

 

Dann endlich wurde es verraten – die Jury war der Meinung, dass Denise heute noch ein kleines bisschen besser gelesen hatte und somit als Schulsiegerin gekürt werden sollte. Natürlich war Aileen die erste, die ihr herzlich gratulierte.

Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Neustädter Tor gestalten den Weihnachtsmarkt mit

 

 

 

Der Osteroder Weihnachtsmarkt steht in diesem Jahr unter dem Motto „Alles Liebe“. An den vier Adventswochenenden geht es um Menschenliebe, Heimatliebe, Tierliebe und Nächstenliebe. Allerdings soll sich das auch in der Gestaltung der Hütten widerspiegeln. Und dafür sorgen Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Neustädter Tor.

Im Werkraum wird gesägt, gebohrt und gestrichen. Fast ohne von ihrem Tun aufzusehen arbeiten Schüler des neunten und zehnten Jahrgangs an großen Herzen für den Weihnachtsmarkt. Wenn es auch aufwendig scheint, lohnt sich die Arbeit auf jeden Fall. Richtig schick sehen sie aus, sind beleuchtet und können beschriftet werden. Damit bekommt der Weihnachtsmarkt ein individuelles Gesicht, denn diese Herzen gibt es außer in Osterode nirgendwo.

Genau das ist auch das Ziel, erläutert Rolf Grönig, Vorsitzender des vtm, der Verein für Tourismus und Marketing, der den Markt organisiert. Es soll gemütlich und individuell werden. „Kaum jemand weiß, wieviel Arbeit dahinter steckt, bis am ersten Adventswochenende alles schick und einladend aussieht“, sagt er. Die Schülerinnen und Schüler, die die seit Tagen unter Anleitung von Stephan Wegner an den Herzen arbeiten, wissen es schon. Deshalb sind Grönig und seine Mitstreiter vorbeigekommen, um sich zu bedanken. Denn auch sie wissen, nur mit Unterstützung vieler Osteroder kann es perfekt werden.

Nach dem Besuch der Organisatoren machen sich die Schülerinnen und Schüler jedenfalls gleich wieder mit viel Motivation an die Arbeit, alle Herzen fertigzustellen. Sie müssen dann nur noch an den Hütten angebracht werden und dann kann die Adventszeit kommen. Die Schülerinnen und Schüler freuen sich, wieder einen Teil zum Osteroder Weihnachtsmarkt beisteuern zu können.

Erstmalig bot die Hauptschule Neustädter Tor zwei Projektwochen an

 

Osterode hat tolle Jugendliche!

In den vergangenen zwei Projektwochen bewiesen die Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Neustädter Tor wieder einmal Kreativität, Ideenreichtum. Zum Motto „Kultur – rund um die Welt“ entwickelten sie eigene Konzepte und füllten diese sehr individuell mit Leben.

21/09 2015:
Den Geist der Schule weitertragen



Vorne rechts: Stefanie Henkel, vorne links: Susanne Görz mit den neuen Kolleginnen und Kollegen

Neue Schulleitung und neue Kolleginnen und Kollegen an der Hauptschule Neustädter Tor stellen sich vor

 

(v) Als sie im Alter ihrer jetzigen Schülerinnen und Schüler waren, wollten sie Flugbegleiter werden oder Förster, zur Bundeswehr oder zur Post oder gar als Müllmann arbeiten. Später setzte sich bei den neuen Lehrkräften an der Hauptschule Neustädter Tor dann der Wunsch durch, jungen Menschen die Ausbildungschancen zu ermöglichen, mit denen sie sich eigene Berufswünsche erfüllen können.

 

Seit diesem Schuljahr gehören Claudia Jedlan, Iris Klepec, Julian Gedig, Andreas Hofsommer und Sven Schröder zur Schulfamilie, die sich nicht nur so nennt, sondern durchaus auch als eine Art Familie empfindet. Das ist auch für die neue Schulleiterin Stefanie Henkel und die neue (kommissarische) Konrektorin Susanne Goerz der entscheidende Grund, warum sie neben der pädagogischen auch noch organisatorische Aufgaben übernahmen. „Wir wollen den Geist dieser Schule unbedingt weiterführen und da übernehmen wir gerne auch Verantwortung“, sagen beide.

 

Den Berufswunsch Rektorin trägt wohl kaum jemand seit Jugendzeiten mit sich herum, sagt Stefanie Henkel, allerdings wollte sie schon lange mit Kindern und Jugendlichen arbeiten und junge Menschen in dieser besonderen Lebensphase unterstützen. Ihre Vorgängerin Angelika Schröter brachte sie schließlich auf diesen speziellen Weg, den sie mit einem einzigartigen Kollegium im Rücken nicht als schwer empfindet. „Es macht einfach Freude, mit allen zu arbeiten und Schule gestalten zu können“, sagt sie.

 

Ganz ähnlich erläutert auch Susanne Goerz, warum sie sich an die neue Aufgabe heranwagte. Sie will helfen, dass es an ihrem Arbeitsplatz, den sie ein Stück weit als ein Zuhause empfindet, so gut weitergeht wie bisher und den Schülern auch weiterhin der individuell bestmögliche Abschluss und vor allem Wertschätzung vermittelt wird. Dass die Schule weiterhin auf einem guten Weg ist, zeigt sich in den Neuerungen wie der neu erweiterten Mensa, renovierten Fachräumen und neu angeschafften Visu-Boards, vor allem aber auch darin, dass die Schülerzahlen im Gegensatz zu vielen Prognosen für Hauptschulen nicht sinken, sondern konstant bleiben, weil Eltern ihre Kinder hier gut aufgenommen wissen. Und die neuen Kollegen? Die fühlen sich der Schulfamilie schon jetzt zugehörig und trauern ihren früheren Berufswünschen keineswegs mehr nach.